Eine bissige Angelegenheit

Inu Yasha saß gelangweilt auf dem Barhocker und zog genüsslich an seiner Zigarette, während er auf seine nächste Kundin wartete. Heute war es auch wirklich langweilig und er wünschte sich, dass endlich mal eine Frau vorbei kam, die auch seinen Augen gefiel. Immer nur waren es so reiche Frauen, die von ihren Männern genug hatten und etwas Jüngeres suchten.

Seine Augen glitten durch den großen, dunkel gehaltenen Raum. Die Wände waren dunkelrot gestrichen, vergoldete Kerzenhalter hingen im gleichen Abstand nebeneinander. Ein roter Teppich zierte den Boden, die Bar war aus dunklem Mahagoni, ebenso wie die Hocker, dessen Sitzflächen mit bordeaux-rotem Samt bezogen waren.

Er stand auf, nachdem er sich den Raum bestimmt schon zum gefühlten tausendsten Mal angesehen hatte und ging hinter die Bar, damit er sich ein Glas Champagner genehmigen konnte. Er arbeitete hier, also konnte er sich auch selbst bedienen. Zumindest tat er es immer. Einmal fluchend zog er sich seine enge Hose zurecht, er hasste dieses Teil, gehörte aber zu seiner Arbeitskleidung dazu. Er fragte sich nur immer wieder, warum es ausgerechnet eng und aus Leder sein musste.

Seufzend strich er sich eine seiner weißen, langen Haarsträhnen zurück, die sich aus seinem Zopf gelöst hatten, machte noch einmal einen langen Zug seiner Zigarette und dämpfte sie in dem goldfarbenen Aschenbecher aus. Genau in diesem Moment ging die Türe auf und eine Gruppe, bestehend aus drei Mädchen, betraten das Etablissement. Interessiert musterte der Hanyou die Kundschaft und ein Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus.

Es waren junge Damen, bestimmt teilweise noch nicht einmal achtzehn Jahre alt, aber das würde er noch heraus finden. Seine Chefin hatte soeben einen ganz strengen Kunden, den sie sich immer selbst annahm, also blieb ihm nichts anderes über, als dass er selbst die neuen Kunden begrüßte. Lässig lehnte er sich an den Tresen und verfolgte die Mädchen mit seinen Blicken, die zuerst noch recht selbstsicher gewirkt hatten, nun aber, nachdem sie sich umgesehen hatten, wohl anderer Meinung waren.

Kurz beäugte er die drei Ladies noch einmal, bis er beschloss sie anzusprechen: „Na ihr Süßen? Was sucht ihr hier?“ Sein Grinsen wurde breiter, als sein Blick auf das Mädchen fiel, welches sich hinter ihren Freundinnen versteckte. Eine von Ihnen kam nun auf ihn zu und stellte sich direkt vor ihn an die Bar. Braune Haare umrandeten ihr Gesicht und ihre braunen Augen musterten ihn. Nachdem sie ihn zu Ende betrachtet hatte, musste sie sich ein Kichern unterdrücken. „Was werden wir hier wohl suchen, deiner Meinung nach?“

Er zog wieder seine Packung mit den Zigaretten hervor und zündete sich eine davon an. So höflich wie er war, bot er seinem Gegenüber auch eine an, welche aber dankend verneinte. Er inhalierte den Rauch tief in seine Lungen und blies ihn direkt in die Richtung der Braunhaarigen. Sie hustete kurz und wedelte mit ihren Händen vor ihrem Gesicht herum. „Also? Habt ihr besondere Vorstellungen? Eine Frau, oder lieber einen Mann?“, fragte er weiter und blinzelte erneut zu dem schüchternen Mädchen hinüber.

Die anderen Beiden kamen nun auch näher und er konnte sie eingehend mustern. Die eine hatte rote Haare und grüne Augen, war relativ klein, zu klein für seinen Geschmack. Die würde er selbst nicht mit auf sein Zimmer nehmen. Vielleicht wäre sie eher was für seinen Kollegen Kouga. Aber die Dritte, die wäre genau sein Fall. Schwarze Haare, braune, ängstliche Augen. Sie war größer als die Rothaarige und auch ihre Figur war für ihn gesehen perfekt. Leider konnte er sich selbst nicht aussuchen, welche Damen er empfangen konnte, aber da seine Chefin nicht da war, würde er sich selbst diesmal sicher das beste Stück raus suchen.

„Streng mal deinen Kopf an, Kleiner! Wonach sieht es wohl aus?“, riss die Braunhaarige ihn aus den Gedanken und er drehte seinen Kopf wieder in ihre Richtung. „Für dich Kleine, hab ich genau den richtigen Mann. Der wird dir zeigen, wozu du deine scharfe Zunge noch so gebrauchen kannst, außer zu sticheln!“ Sie hob eine Augenbraue an und wollte schon etwas erwidern, doch die Rothaarige hielt sie davon ab. „Lass mal gut sein, Sango. Er hat hier sicher schon Einiges mehr gesehen, als wir uns denken können!“ Sango nickte und hielt ihren Mund.

Inu Yasha richtete sich nun komplett auf und spürte die Blicke der Schwarzhaarigen auf sich. Wieder sah er zu ihr hinüber und grinste. Ihre Augen hatten sich geweitet, denn zuvor hatte sie noch keinen so guten Ausblick auf ihn und seine Klamotten.

Er trug, eine hautenge, schwarze Lederhose und darüber ein einfaches Netzshirt, ebenfalls schwarz. So etwas hatte diese kleine Unschuld bestimmt noch nie gesehen. Kleine Unschuld … sie war bislang bestimmt noch nicht unter einem Mann, beziehungsweise über Einem gelegen. Ob sie einen Mann jemals nackt gesehen hatte? Er sollte aufhören daran zu denken, sonst würde er ein kleines Problem bekommen, immerhin war die Hose so schon eng genug.

An ihren Augen konnte er ihre Gedanken richtig gut ablesen. Angst … vor ihm wahrscheinlich und überhaupt vor dem Ganzen hier. Das war alles neu für sie, also nahm er sich vor, diese Sango zu ignorieren und ging den Tresen entlang, bis er in voller Größe vor der Schwarzhaarigen stand. Er sah an ihrem hübschen Hals, dass sie schluckte und instinktiv wich sie einen Schritt zurück. „Angst, Kleine? Wir beißen nicht! Nur gegen Bezahlung!“, grinste er breit.

Nun war das Mädchen vor ihm leichenblass geworden. Wieder zog er an seiner Zigarette und blies auch ihr den Rauch ins Gesicht, aber sie fing weder an zu husten, noch versuchte sie dem Rauch zu entkommen. Sie gefiel ihm, oh ja. Sango stellte sich aber wieder neben ihre Freundin. „Also, du Klugscheißer! Hast du nun was für uns, oder nicht?“, bellte sie und der Weißhaarige grinste. „Kommt drauf an. Wie alt seid ihr eigentlich? Dürft ihr schon ohne Mamis Begleitung hier hinein? Ihr seht mir ein wenig jung aus.“

„Wir können auch gerne wieder gehen! Ayame! Kagome! Los, wir verschwinden besser und gehen woanders hin!“ Kagome … so hieß sie also. Er musste sie aufhalten, er wollte nicht, dass die Schwarzhaarige ging und er nichts von ihr haben konnte. Also sprang er mit einem Satz vor die Drei und versperrte den Weg zur Türe. „Das war nur eine Frage, Süße. Ich muss das machen, sonst bekommen wir Probleme. Wenn ihr mir eure Ausweise zeigt, dürft ihr bleiben und ich erfülle euch jeden Wunsch.“

Ayame und Sango betrachteten ihn ein wenig unsicher, griffen aber dennoch in ihre Handtaschen und zogen ihre Ausweise hervor. Kagome zögerte noch ein wenig, machte es ihren Freundinnen aber dann doch nach. Inu Yasha besah sich die Geburtsdaten der Mädchen und reichten ihnen die Ausweise wieder. Als Kagome ihre Papiere wieder an sich nehmen wollte, ließ er aber nicht los. „Alles Gute zum Geburtstag, Kagome.“, grinste er und sie wurde sofort feuerrot im Gesicht, bedankte sich aber nicht.

Der Hanyou ließ zum Schluss doch noch ihren Ausweis los und sofort verschwand dieser in der schwarzen Tasche der jungen Frau. Noch einmal blickte der Angestellte dem Mädchen in die Augen, dann drehte er sich um und redete munter darauf los. „Also, ich hab insgesamt genau drei Männer hier. Ausreichend für euch, vorausgesetzt Eine von euch will einen Dreier, dann muss Eine warten!“, grinste er wieder frech.

„Nein, jede von uns ist mit einem Mann zufrieden.“, mischte sich nun Ayame ein. „Sehr gut, für dich habe ich schon einen Kerl, der wird dich umhauen, Süße! Und für dich … Sango … hab ich auch einen, wie ich versprochen habe, der passt perfekt zu dir!“, sein Grinsen wurde immer breiter und er ging wieder hinter die Bar, drückte zwei Knöpfe und stellte schließlich drei Sektgläser auf den Tresen. Diese füllte er mit Champagner. „Die gehen aufs Haus, ihr Süßen.“ Jeder reichte er ein Glas, schnappte sich dann wieder seines und dämpfte die Zigarette aus.
Er hob das Gefäß und deutete einen Prost an, welchen die Mädchen zustimmten, bis auf Kagome. Sie hatte bislang immer noch kein Wort über ihre Lippen gebracht und betrachtete nun den Teppich unter ihren Füßen. Gott, wenn er nicht bald mit ihr auf ein Zimmer kam, würde er einfach hier über sie her fallen. Doch leider wurde er wieder durch Sango aus seinen Gedanken gerissen.

„Sag mal … hast du auch jemanden für sie? Du hast nur von ihr und mir gesprochen.“, meinte die Braunhaarige und er grinste wieder breit. „Natürlich.“ Misstrauisch wurde er von den Dreien angesehen, da hörte er auch endlich die Stimmen seiner Kollegen. Zwei Schwarzhaarige betraten das große Foyer und ihre Blicke fielen sofort auf die jungen Damen. Ihre Freude stand ihnen direkt ins Gesicht gemalt. „Da seid ihr ja. Ich habe hier ein paar nette junge Damen, die euch unbedingt kennen lernen wollen!“, meinte der Hanyou und stellte zwei weitere Gläser auf den Tresen, die mit dem prickelnden Getränk gefüllt wurden.

„Na wen haben wir denn da?“, meinte der Junge, mit den langen schwarzen Haaren und blauen Augen, seine Ohren waren spitz, genau wie die von Ayame und genau neben sie stellte er sich. Inu Yasha hatte es doch gewusst. Er kannte seine Kollegen und besten Freunde eben zu gut. Auch der Andere, Miroku war begeistert von der Braunhaarigen und legte ihr sogleich einen Arm um die Schulter. Kouga, der seine Augen auf Ayame geworfen hatte, nahm sich sein Glas und stieß mit dem Mädchen an. Während er trank, ließ er die Rothaarige nicht mehr aus den Augen.

Der Weißhaarige lenkte seinen Blick wieder auf Kagome, die immer noch schüchtern herum stand und nicht wusste, was sie tun sollte. Vor allem, als ihre Freundinnen von den beiden Jungs weiter ins Innere des Gebäudes gezogen wurden. Nun endlich konnte er anfangen sie um den Finger zu wickeln. Eigentlich mochte er es nicht, wenn unerfahrene Frauen zu ihm kamen, aber hier würde es ihm sogar richtig Spaß machen. Er wollte ihr Alles zeigen und wenn er alles dachte, dann meinte er es auch so.

Wieder kam er hinter dem Tresen hervor und hielt ihr seine Hand entgegen, welche sie unsicher musterte. „Na komm schon, ich beiße wirklich nicht. Ich will dich nur in einen anderen Raum bringen, wo du dann auf deine nächtliche Begleitung warten kannst.“ Ohne darauf zu warten, dass sie ihre Hand endlich in Seine legte, schnappte er sie einfach und zog sie hinter sich her. Er war wirklich schon mehr als ungeduldig, wollte sie endlich nackt unter sich liegen haben.

Kagome dachte, dass ihr das Herz in die Hose rutschte, als er ihre Hand griff und sie mit sich zog. Worauf hatte sie sich hier nur eingelassen? Vielleicht, weil sie gedacht hatte, dass es sich um ihr Geburtstagsgeschenk nur um einen Scherz handelte. Und nun war sie hier und ein Kerl mit seltsamer Kleidung hielt ihre Hand fest. Wie gerne hätte sie sich in ihren Glas ertränkt, denn das war ihr mehr als nur peinlich. Immerhin hatten ihre Freundinnen schon einmal Sex gehabt, im Gegensatz zu ihr und das wollte sie heute auch nicht unbedingt kennen lernen.

Beinahe wäre sie in den jungen Mann vor ihr hinein gelaufen, als er vor einer schwarzen Tür zum Stehen kam. Sie betrachtete das Namensschild darauf. Inu Yasha. Wer dieser Kerl wohl war? Hoffentlich war das kein ekelhafter Typ, aber das konnte sie sich nicht vorstellen. Ihr Begleiter hier und die anderen Beiden sahen gut und gepflegt aus.

Der Weißhaarige kramte einen Schlüssel aus seiner Tasche und sperrte die Türe auf, dann ging er mit ihr hinein, um kurz darauf das schwarze Holz wieder zu schließen. Vorsichtig sah sie sich um und es gefiel ihr nicht wirklich, was sie da sah.

Überall lagen, schön ordentlich, Spielzeuge herum, die eindeutig nicht für Kleinkinder gedacht waren. Stangen, an dessen Enden Federn befestigt waren, Handschellen, Vibratoren, Augenbinden … alles was das perverse Herz begehrte.

Sie schloss die Augen, in der Hoffnung, dass das alles doch nur ein Traum war. Somit zählte sie in Gedanken bis drei und als sie ihre Augen wieder öffnete, war sie immer noch in diesem Zimmer. Sie spürte, wie ihr Begleiter ihre Hand los ließ und sie von oben bis unten betrachtete. An ihrer Bluse blieb sein Blick hängen und sie errötete, denn Ayame hatte ihr diese Bluse geborgt. Daran wäre auch nichts Schlimmes, wenn diese Bluse nicht so einen gewagten Ausschnitt hätte, dass man ihr fast bis zum Bauchnabel sehen konnte.

Inu Yasha konnte seine Augen nicht mehr kontrollieren, als er bei ihrem Dekolleté hängen blieb. Was für ein Ausblick und bald würde er ihr jeden einzelnen Knopf von dem Stoff öffnen und dann … weiter wollte er nicht denken, denn seine Hose schien erneut enger zu werden. Also versuchte er die Situation ein wenig zu lockern, damit auch sie nicht mehr so verkrampft vor ihm stand. „Willst du noch etwas trinken?“ Und ohne, dass er eine Antwort abwartete, nahm er ihr das Glas aus der Hand und ging zu einem kleinen Kühlschrank. Aus Diesem zog er eine weitere Flasche Champagner heraus und füllte das Glas wieder.

Schweigend nahm sie das Gefäß entgegen und nippte daran, um ihre wohl trockenen Lippen zu befeuchten. Dann endlich öffnete sie den Mund. „Wer ist .. Inu Yasha?“, fragte sie sehr leise, aber als Halbdämon hatte er gute Ohren und verstand sie.

Der Hanyou wusste nicht, ob er laut lachen sollte, oder doch ernst bleiben sollte, damit er sie nicht verschreckte. Hatte sie es immer noch nicht mitbekommen? Dass er sie mit seinen Blicken auszog? Dass er scharf auf sie war? Dass er sie in seinem Bett hier liegen haben wollte, sie zum Stöhnen bringen wollte, vor Lust? Wie naiv war dieses Mädchen nur?

Aber ihre Stimme gefiel ihm … so sanft und weich. Nein, er wollte nicht mehr warten. Also ging er schnellen Schrittes auf sie zu, nahm ihr das Glas aus der Hand und stellte es auf den kleinen Tisch. Dann fasste er sie sanft an den Schultern und fuhr ihre Oberarme auf und ab. Sie verkrampfte sich noch mehr und wollte einen Schritt zurück weichen, doch er ließ sie nicht. „Ich bin Inu Yasha.“, flüsterte er in ihr Ohr und leckte mit seiner Zunge über das Ohrläppchen.

Erschrocken über diese Liebkosung an ihrem Ohr stemmte sie ihre Arme gegen den Mitarbeiter dieses … Bordells und drückte ihn von sich. „Was erlaubst du dir?“, giftete sie ihn an und drehte sich um. Nun stand sie mit dem Rücken zu ihm, das störte ihn aber nicht. Er hatte gewusst, dass es nicht so einfach werden würde mit ihr, aber ein wenn er ein wenig Geduld zeigte, dann würde sie ihn bestimmt noch an sie ran lassen.

„Beruhig dich, Süße. Dafür bist du doch schließlich hier, oder irre ich mich?“ Sie schwieg und er seufzte. „Nagut … komm her! Setz dich erst einmal hin und befreie deinen Kopf von dieser Angst! Ich werde dir nicht weh tun, außer du verlangst es von mir!“, zuckte er beiläufig mit den Schultern. Aber dass er ihr damit noch mehr Angst machte, schien er nicht zu kapieren. Dennoch kam sie seiner Bitte nach und setzte sich auf einen der Stühle, die neben dem Tisch standen.

Sie versuchte wirklich sich zu beruhigen, immerhin konnte sie ja jederzeit gehen und nie wieder einen Schritt in dieses … Lokal machen. Und genau das sollte sie nun auch machen, einfach gehen, dann war der Albtraum endlich vorbei. Gut, dieser Inu Yasha sah, wenn man seine Kleidung nicht beachtete, sehr gut aus und war auch eigentlich recht charmant, wenn er nicht immer das Falsche sagen würde, aber dennoch war sie nicht gewillt sich unter ihm in diesem Bett zu suhlen, wo er bestimmt schon hunderte andere Frauen hatte.

In dem Moment, wo sie sich selbst Mut gemacht hatte, wurde dieser genauso schnell wieder zerstört, wie sie ihn aufgebaut hatte. Der Hanyou stellte sich direkt vor sie, beugte sich mit seinem Oberkörper nach unten und stützte sich mit den Armen an den Lehnen ihres Stuhls ab. „Also, Kagome … hast du bestimmte Wünsche, oder lässt du dich von mir lieber führen?“, er lächelte sie dabei so liebevoll an, dass sie keine Worte fand, um sich zu verteidigen.

Natürlich verstand er das sofort als Aufforderung anzufangen. „Nagut, ich hoffe doch, dass ich ein zufriedenstellendes Geburtstagsgeschenk sein werde. Ich bin mir fast sicher, dass das der Grund ist, warum du hier bist, süße Kagome!“, flüsterte er in ihr Ohr und fing erneut an es zu liebkosen, aber er hielt sich nur kurz da auf und ließ seine Lippen über ihre Wange wandern, bis er endlich ihren süßen Mund erreichte. Sie wehrte sich nicht mehr und er dachte schon, dass sie es aufgegeben hatte. Ermutigt dadurch machte er weiter, berührte vorsichtig ihre Lippen mit Seinen und als immer noch keine Regung von ihrer Seite kam, verschloss er ihren Mund komplett zu einem Kuss.

Siegessicher huschte ihm ein kleines Grinsen über die Lippen, doch er unterdrückte es sofort, wollte sie nicht wieder ängstigen, wobei sie immer noch steif wie ein Besen vor ihm saß. Es wurde also an der Zeit, sie ein wenig zu lockern. Fordernd strich er mit seiner Zunge über ihre Lippen, wollte Einlass und zu seiner Freude, bekam er diesen auch. Sofort fing er an mit seiner Zunge ihren Mund zu erforschen, ihn auszukosten und wollte sie schon dazu animieren mit zu machen, da biss sie plötzlich zu.

Inu Yasha zuckte zurück, hielt sich seine Hände vor den Mund und starrte das Mädchen wütend an. Wie konnte sie es nur wagen? Sie sollte mit ihm spielen und nicht ihn kaputt machen! Hatte sie denn eine Ahnung, was sie damit anrichten konnte? Sein Körper, und dazu zählte auch eindeutig seine Zunge, waren sein Arbeitswerkzeug. Er brauchte alles an ihm! Und dieses kleine Miststück biss einfach so zu! Aber er musste sich eingestehen, dass sie einen festen Biss hatte, das musste er ihr schon lassen.

Wenigstens hatte er ihr nicht die Genugtuung gegeben aufzuschreien. Und ihr Glück war es auch, dass er als Hanyou den Vorteil genoss, dass seine Wunden schnell heilten. In fünf Minuten war seine Zunge somit bestimmt wieder heil. Doch was sie am allerwenigsten wusste war, dass es ihn echt scharf machte. Er liebte es, wenn Frauen sich nicht einfach so einem Mann hingaben. Das war langweilig. Sie hier war interessant. Mal sehen, was diese Nacht noch so alles brachte.


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